Freitag, 30. November 2007
Donnerstag, 29. November 2007
Making Juice...

Die ersten Tage in Marpha haben wir nur wir damit verbracht, den solaren Fruchttrockner zu reinigen und warten. Jemand ist auf die Idee gekommen die Außenseiten der Scheiben des solaren Trockners mit schwarzer Farbe zu streichen... ...es war sehr muehselig das wieder ruechgaengig zu machen.


Waehrend der Winterpause waren fast saemtliche Utensilien wie z.B. Kocher, Toepfe etc. aus der Fabrik verschwunden. Es hat uns fast eine Woche gekostet alles wieder zu organisieren – die Apfelsaftproduktion konnte somit erst am 1. Oktober beginnen.
Taeglich haben wir ca. 500 Flachen Apfelsaft produziert und abgefuellt. Dabei geholfen haben uns unsere fleissigen Helfer: Harkar, Sukunda, Krishna, Hira und Komar.
Anreise nach Marpha
Wir sind von Pokhara mit dem Taxi nach Beni gefahren. Die Taxifahrt hat so ca. 3,5 Std. gedauert und war ca. zu 50% „offroad“ - ich wusste nicht das so was mit einem normalen Auto (Toyota aus den 70th) möglich ist.



Von Beni sind wir dann größtenteils getreckt und haben verschiedenste Klimazonen durchwandert.
Zur Zeit wird von Beni nach Marpha eine Straße gebaut – die man teilweise mit dem Jeep befahren kann. Da wir sehr viel Gepäck hatten, haben wir den letzten Teil unserer Anreise mit dem Jeep erledigt. 

Von Beni sind wir dann größtenteils getreckt und haben verschiedenste Klimazonen durchwandert.
Zur Zeit wird von Beni nach Marpha eine Straße gebaut – die man teilweise mit dem Jeep befahren kann. Da wir sehr viel Gepäck hatten, haben wir den letzten Teil unserer Anreise mit dem Jeep erledigt.


Kein Internet in Marpha...
Leider hatten wir in Marpha kein Internet. Irgendjemand hat wohl die Internetgebüren nicht weitergeleitet sondern in die eigene Tasche gesteckt – so wurde im gesammten Tal das Internet abgeschaltet. Das ist Nepal: Einer steckt sich das Geld ein und alle anderen müssen darunter leiden...
Wir sind jetzt zurück in Pokhara – ich werde versuchen ein Paar Highlights zusammenzufassen. In einer Woche bin ich zurück in Deutschland und wieder auf dem normalen Weg zu erreichen.
Wir sind jetzt zurück in Pokhara – ich werde versuchen ein Paar Highlights zusammenzufassen. In einer Woche bin ich zurück in Deutschland und wieder auf dem normalen Weg zu erreichen.
Sonntag, 16. September 2007
Aufbruch zum Trecking
Wir werden schon jetzt mit einem Tax nach Beni aufbrechen, um morgen Frueh lostrecken zu koennen. Wahrscheinlich werden wir am 20.09. in Marpha ankommen - bis dahin sind wir telefonisch und per internet nicht mehr zu erreichen.
Samstag, 15. September 2007
220 km in 7,5 Stunden

Die Busfahrt von Kathmandu nach Pokhara war sehr anstrengend (vielleicht auch, weil wir am Abend vorher ein paar Bier zu viel getrunken hatten ...). Der Bus war für nepalesische Verhältnisse sehr luxuriös – es gab sogar eine Klimaanlage. Dies war bei Temperaturen um 30° C auch notwendig. Wir haben unterwegs mehrere Pausen gemacht – einerseits zum Essen / Trinken andererseits um kleinere Reparaturen am Bus vorzunehmen. Sehr interessant waren die vielen geschmückten indischen LKW, die uns begegnet sind.
Am frühen Nachmittag sind wir in Pokhara angekommen. Pokhara ist wesentlich ruhiger als Kathmandu - als Ausgangspunkt für viele Trekking-Touren – gibt es aber pro Einwohner wahrscheinlich mehr Touristen.
Freitag, 14. September 2007
Pulchowk Campus

Heute haben wir uns mit Gagan Hamal an der Tribuvan University of Kathmandu getroffen. Gagan ist ein Maschinenbau Student im letzten Jahr seines Studiums – wir hatten schon aus Deutschland per Email Kontakt miteinander.
Wahrscheinlich kennen wir jetzt jeden Professor und jedes Labor auf dem Campus. Gagan hat sich sehr viel Mühe gegeben uns einen umfassenden Eindruck zu vermitteln.
Vielleicht wird es in Zukunft möglich sein, dass neben zwei Studenten aus Deutschland noch Studenten aus Nepal nach Marpha fahren, um im Projekt mitzuarbeiten.
Donnerstag, 13. September 2007
2. Tag in Kathmandu
Gestern Abend haben wir uns noch mit Manish getroffen. Manish ist der "Cargo-Agent" von meinem Bruder - und war sehr hilfsbereit. Wir haben gemeinsam ein Bier getrunken und waren dannach bei "Fire and Ice" - der einzigen Pizzeria in Kathmandu in der es echt italienische Pizza gibt.
Manish hat organisiert, dass unser Paket fuer Marpha heute abgeholt wurde und uns jemand vorbeigeschickt, der unser Visum verlaengert.
Nach diesen Formalitaeten sind wir mit dem Taxi zum "Monkey-Tempel" - einer sehr interessanten Stupa auf einem Huegel. Von dort oben hatten wir eine tolle Aussicht ueber Kathmandu (Fotos folgen).
Mittwoch, 12. September 2007
Flug nach und Ankunft in Kathmandu
Dorjee hat uns am Ausgang erwartet, uns ins Hotel gefahren und uns Nepal erklaert.
Kathmandu war ertsmal ein ziemlicher Schock - ist alles schon sehr laut und dreckig hier - aber mindestens auch ebenso interessant.
Ich habe mir jetzt eine nepalesische SIM-Karte besorgt - Ihr koennt mich also - so lange ich noch in der Zivilisation bin unter +977 9803514923 erreichen.
Muss jetzt schluss machen - vieleicht morgen mehr...
Mittwoch, 5. September 2007
Vorbereitung

Die Vorbereitung sind fast abgeschlossen. In einer Woche sind wir schon in Kathmandu!
Ich habe mich gegen einiges Impfen lassen, Ausrüstung gekauft und Ersatzteile für Nepal besorgt.
Reisepass und Flugtickets liegen bereit - jetzt müssen nur noch einige organisatorische Dinge für die Uni erledigt werden.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Apfeltrockung in Marpha

Worauf habe ich mich da denn eingelassen?
Fast die ganze letzte Woche habe ich vorm Computer verbracht und recherchiert: Wo liegt Marpha genau? Was soll ich da eigentlich machen? Wer kommt sonst noch mit?
Marpha ist ein kleines Bergdorf in Nepal in der nähe des Anapurna. Die Angaben über die Einwohnerzahl schwanken je nach Quelle zwischen 250 und 650. Marpha liegt in 2800 m Höhe und kann zu Fuß/per Esel in ca. 4 Tagen von der nächsten Straße erreicht werden. Man kann aber auch bis Jomson fliegen und muss dann von dort nur noch ca. 3 Stunden laufen.
http://maps.google.de/
In den 80er Jahren wurden in Marpha durch ein Regierungsprogramm über 10 000 Äpfelbäume angepflanzt. Diese Apfelbäume tragen nun reichlich Früchte. Der Transport zum nächsten Markt kann nur per Träger oder Maultier erfolgen. Nach 4 Tagen Fußmarsch ist die Qualität der Äfel allerdings so schlecht (vergleichbar zu Apfelmus), dass nur noch ein geringer Preis auf dem Markt erzielt werden kann.
Da liegt die Idee nahe, die Äpfel zu trocknen - damit ihr Gewicht um 90% zu reduzieren - und nur die getrockneten Apfelringe ins Tal zu transportieren. Zu diesem Zweck wurde 1993 von TUM Studenten ein solarer Apfeltrockner entwickelt.
Auf meiner Reise wird mich Maximilian (ein weiterer Student der TU München) begleiten.
Neben der solaren Apfeltrocknung wird die Produktion und hygienische Abfüllung von Apfelsaft unsere Hauptaufgabe sein.
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